SPÖ Silvan/Hinterberger zu Spitalsschließungen: „ÖVP-FPÖ Koalition verkauft Wähler*innen offensichtlich für dumm!“ Geplanter Kahlschlag im NÖ Gesundheitssystem ist unverantwortlich – wer auch immer für dieses Konzept verantwortlich ist, muss sofort zurück treten!
Rudolf Silvan, wiedergewählter Abgeordneter zum Nationalrat und Mitglied des Gesundheitsausschusses des Parlaments ist außer sich: „Kaum ist die Nationalratswahl ist geschlagen, lässt die türkis-blaue Koalition in Niederösterreich eine Bombe platzen. Dem niederösterreichischen Gesundheitssystem droht ein echter Kahlschlag, mehrere Spitäler sollen geschlossen und zusammengelegt werden, wie die Krone berichtet. Die ÖVP-FPÖ Koalition in Niederösterreich verkauft die Wähler*innen offensichtlich für dumm! Wer auch immer für dieses Konzept verantwortlich ist, muss sofort zurücktreten!“
Laut dem ÖVP-FPÖ Konzept sollen etwa die Krankenhäuser in Hollabrunn, Korneuburg und Stockerau bis zum Jahr 2030 zusammengelegt werden, der Standort beim medizinischen Zentrum in Gänserndorf in eine Primärversorgungseinheit bzw. ein Fachärztezentrum umgewandelt werden und jenes in Hinterbrühl aufgelassen werden. Darüber hinaus sollen sechs Aktutversorgungsstandorte unter anderem in Melk, Klosterneuburg, Gmünd und Waidhofen an der Thaya gestrichen und die Geburtenstationen in Klosterneuburg, Hollabrunn und Melk geschlossen. Ein Kahlschlag für die betroffenen Regionen.
„Der Bezirk Hollabrunn wäre somit massiv von den Schließungen betroffen, eine einzigartig gut funktionierende Geburtenstation steht in Hollabrunn auf dem Spiel, generell ist der gesamte Spitalsstandort in Gefahr. Ich fordere die regionalen Abgeordneten von ÖVP und FPÖ auf, jetzt mit der Wahrheit herauszurücken!“ ergänzt SPÖ Bezirksvorsitzender Stefan Hinterberger
„Konkretes zu den Schließungen und Plänen wird es natürlich erst nach den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich, die im Jänner stattfinden werden, geben.“ erklärt Silvan. Dennoch sind erste Details aus dem Geheimpapier gestern in Richtung Kronenzeitung durchgesickert. Dieser geplante Kahlschlag ist ein Angriff auf Niederösterreichs Patient*innen, so Silvan und völlig unverantwortlich und muss verhindert werden, wenn es nach Silvan und Hinterberger geht.