Zahlreicher Teilnehmer*innen aus dem Bezirk Hollabrunn unter den 2.500 Teilnehmer*innen bei ÖGB Demo in St. Pölten
Der Österreichische Gewerkschaftsbund hat heute österreichweit zum Kampf gegen die Teuerung aufgerufen. In St. Pölten sind über 2.500 Personen aus ganz Niederösterreich dem Ruf des ÖGB gefolgt und gingen unter dem Motto „Löhne rauf, Preise runter“ auf die Straße. Da den Menschen im Bezirk Hollabrunn aufgrund der Untätigkeit der Regierung im Kampf gegen die massive Teuerung und gegen die enorme Inflation immer weniger Geld zum Leben übrig bleibt, war es heute auch für viele Hollabrunner*innen Zeit auf die Straße zu gehen. Angeführt wurde die Hollabrunner Delegation, die mit dem Bus angereist ist, von der Weinviertler Nationalratsabgeordnete Melanie Erasim und SPÖ Bezirksvorsitzender Stefan Hinterberger. Das SPÖ Duo ist sich einig: „Wir wollen keine Millionen, wir wollen essen, heizen, wohnen!“
Die Gewerkschaftsbewegung hat damit ein mächtiges Zeichen im Kampf gegen die Preisexplosionen bei Energie, Sprit und Lebensmitteln gesetzt. „Die Teuerung ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die Sorge, wie sie die Kosten für das tägliche Leben, für Heizen, Wohnen, Strom, Sprit und Lebensmittel bezahlen sollen, steigt bei Jungen und Alten, bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, bei Pensionistinnen und Pensionisten“, erklärt Bezirksvorsitzender Hinterberger und fordert damit die Regierung und die Verantwortlichen im Land Niederösterreich auf endlich tätig zu werden.
„Vorschläge wie die Inflation eingedämmt werden könnte hat die SPÖ bereits zu Hauf gemacht und auch diesbezügliche Gesetzesvorschläge im Nationalrat eingebracht“, weiß Nationalratsabgeordnete Erasim. Die Regierung setzt stattdessen auf Einmalzahlungen. Doch Einmalzahlungen senken keinen einzigen Preis und bekämpfen die Teuerung nicht nachhaltig. „Damit die Teuerung nicht nur symptomatisch, sondern auch ursächlich eingedämmt wird, sind preisdämpfende Maßnahmen, wie die von der SPÖ vorgeschlagenen und in anderen europäischen Ländern bereits umgesetzten, Deckelungen von Sprit- und Energiepreisen oder das Aussetzen der Mehrwertsteuer auf Dinge des täglichen Bedarfs notwendig!“ so die Abgeordnete abschließend.