Auch Wasserknappheit könnte Thema werden
Eine gestern vorgestellte interaktive Karte zeigt die Hitzebelastung in Österreich. Forschende berechneten für jeden Bezirk und jede Gemeinde einen Belastungsindex für die Jahre 2018 bis 2023. Er berücksichtigt die Anzahl der Hitzetage und den Anteil der Bevölkerung über 65 Jahre. „Zwei Bezirke wurden dabei mit dem Risiko sehr hoch klassifiziert, ein Bezirk davon ist unser Bezirk Hollabrunn“, erklärt SPÖ Bezirksvorsitzender Stefan Hinterberger.
Auch die Wasserreseven könnten im Bezirk knapp werden, wie eine weitere neue Studie einer Umweltorganisation zeigt. Dies könnte für die Landwirtschaft im Bezirk enorme Auswirkungen haben.
Die Göllersdorfer Sozialdemokraten fordern seit langem, dass der Hauptplatz in Göllersdorf mittels Bepflanzung gekühlt und klimafit gemacht wird und setzen sich für die Pflanzung von Bäumen am Göllersdorfer Hauptplatz ein. Durch die Studie sieht Hinterberger den Vorschlag der SPÖ Göllersdorf bestätigt.
In der Studie zeigt das Team auch, dass etwa Grünflächen in Städten die Auswirkungen der Hitze auf die Sterblichkeit deutlich verringern könnten. Die lokale Politik könne die Erwärmung oder die demografischen Trends wahrscheinlich nicht umkehren, schreiben die Forschenden in der Arbeit, „aber sie haben die Möglichkeit, mehr Grünflächen in ihren Städten oder Gemeinden zu schaffen. Hinterberger möchte deshalb in Göllersdorf mit gutem Beispiel voran zu gehen, und hofft, dass sich weitere Gemeinden im Bezirk anschließen werden.
Hinterberger hält dies für mehr sinnvoll, als wenn man die Bevölkerung bevormundet, oder ihr irgendwelche Vorschriften aufdividiert die kaum umsetzbar sind. Klare Worte findet Hinterberger auch für Klimakleber und andere zerstörerische Aktivist*innen: „Das bringt dem Klima und der Umwelt gar nichts, dafür habe ich absolut kein Verständnis!“