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SPÖ Göllersdorf

Goldinger/Hinterberger: „Buslinie 812: während Sommerferien noch schlechtere Verbindungen!“

27.05.2023
Sehnsüchtiges Warten auf Anrufsammeltaxi in Mailberg, Wullersdorf und Göllersdorf
„Das Angebot auf der Buslinie 812 auf der Strecke Hollabrunn – Wullersdorf – Mailberg ist generell kein besonders gut ausgebautes, in den Sommerferien verschlechtert sich das Angebot allerdings nocheinmal enorm“ fordern Bezirksvorsitzender Stefan Hinterberger und Mailbergs Bürgermeister Herbert Goldinger die Verantwortlichen im Land NÖ auf, hier endlich tätig zu werden und sich um den Ausbau der Busverbindungen von Nachbarortschaften zu kümmern. Das Land Niederösterreich ist für den regionalen Busverkehr über den Verkehrsverbund Ostregion zuständig.
Von Hollabrunn in die Nachbarortschaft Aspersdorf fahren in den Sommerferien überhaupt nur mehr ganze drei Busse, der erste um 10.55 Uhr. Wer von Mailberg, über Wullersdorf und Aspersdorf nach Hollabrunn fahren möchte, kann dies sogar nur zweimal und zwar um 12:55 und 16:55 ab Mailberg tun. Herbert Goldinger weiß von seinen Bürger*innen, dass diese zwar gerne mehr den Bus nützen würden, doch: „Es geht sich schlicht und einfach für niemanden aus!“ Dieses Angebot, so Bezirksvorsitzender Hinterberger, wird niemals zu mehr Akzeptanz von öffentlichen Verkehrsmitteln führen. Das ohnehin schon dürftige Angebot, wird in den Ferien noch mehr ausgedünnt: „In Zeiten des Klimawandels ist dies nicht akzeptabel!“
Gar kein Bus in Wischathal – Abhilfe durch Anrufsammeltaxi erhofft
Ein wenig besser sei das Angebot an öffentlichen Verkehrsmittel zwar in Hinterbergers Heimatgemeinde Göllersdorf, vor allem auf Grund der Schnellbahn, denn damit ist Hollabrunn zumindest vom Hauptort Göllersdorf regelmäßig erreichbar, allerdings gibt es auch in der Gemeinde Göllersdorf ein gravierendes Problem, denn die Katastralgemeinde Wischathal ist überhaupt generell vom Busverkehr abgeschnitten. „Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten ist in Wischathal, es gibt nur eine Zufahrts- und keine Durchfahrtsstraße, ein Umdrehen des Buses derzeit nicht möglich. Die Kindergarten- und Schulkinder werden von einem Kleinbus abgeholt, der den Kindertransport durchführt“ so Hinterberger.
Gerade in den Katastralgemeinden von Göllersdorf, besonders in Wischathal, aber eben auch in Mailberg und Wullersdorf wartet man aufgrund der schlechten Busverbindungen sehnsüchtig auf die Umsetzung des sich bereits in Planung befindlichen Anrufsammeltaxis. Zur Erinnerung die Gemeinden Göllersdorf, Mailberg und Wullersdorf haben 2021 beschlossen. „Der Anstoss zu diesem Projekt kam vom Verkehrsverbund Ostregion und soll als Ergänzung zum bestehenden Bus-Netz dienen. Derzeit ist die Ausschreibung im Gange“, erklären Hinterberger und Goldinger.

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