Rote präsentieren erstes Wahlversprechen für kommende Gemeinderatswahl
Was haben Ziersdorf, Großmugl und Sierndorf gemeinsam? Diese Gemeinden haben bereits eine Sportstätte namens Fun-Court errichtet. „Auf dieser Sportstätte ist es für Vereine, aber auch für Schüler*innen und Privatpersonen möglich, verschiedene Sportarten das ganze Jahr über durchzuführen“ erklärt SPÖ Vorsitzender Stefan Hinterberger. Fußball, Basketball, Volleyball sind nur ein Auszug der Sportarten, die auf einer multifunktionellen Sportanlage durch geführt werden können. Mit speziellen Platten wäre sogar Eislaufen für Anfänger im Winter möglich! Diesen Vorschlag haben bereits mehrere Eltern an die SPÖ Gemeinderät*innen herangetragen.
David Poisinger unterstützt Hinterberger bei der Ausarbeitung des Projekts, erste Angebote hat die SPÖ bereits eingeholt. Poisinger weiß :“Vor allem die Corona-Krise und die damit verbundenen Einschränkungen haben gezeigt, wie wichtig Bewegung ist. Aktuelle Studien zeigen, dass sich knapp ein Drittel der Bevölkerung weniger bewegt als vor den Lockdowns. Ziel dieses Projektes ist es, der Gemeindebevölkerung, insbesondere den Kindern und Jugendlichen eine gute und kostenlose Anlage für sportliche Aktivitäten zur Verfügung zu stellen.“
Die Anlage in Ziersdorf kostete 88.000 Euro – wobei 50 Prozent davon von Leader gefördert wurden. Die Kosten sind in letzter Zeit aufgrund der Teuerung auf rund 100.000 Euro gestiegen. Die Marktgemeinde Göllersdorf leistet zu Leader jährlich einen finanziellen Beitrag. Deshalb ist es wichtig, diese Fördergelder auch durch ein geeignetes Projekt wieder in unsere Gemeinde zurück zu holen. Die SPÖ wird ihren Vorschlag in die März Sitzungen des Gemeindevorstandes und Gemeinderates einbringen, um den anderen Fraktionen ihren Vorschlag präsentieren zu können.
Auch die Finanzierung wäre durch eine Einsparung, bei dem von ÖVP und Bürgerliste (hier allen voran Projektleiterin Gabriele Schrammel) angedachten Luxusprojekt Hauptplatz neu, leicht sicherzustellen. Würde man wie von der SPÖ Göllersdorf vorgeschlagen, den Hauptplatz mit Bäumen und Sitzgelegenheiten ausgestalten, Naschhecken pflanzen, Spiel- und Sportgeräte anschaffen und die Mauer rund um den sowie die Wege am Hauptplatz sanieren, anstatt zusätzlich teure straßenbauliche Veränderungen anzustreben, könnte sich unsere Gemeinde zumindest eine Million Euro ersparen. So erhalten wir einen schönen Hauptplatz, an dem sich alle erfreuen können, und eine tolle Multisportanlage obendrauf.
Hinterberger verspricht: „Sollte die SPÖ nach der Gemeinderatswahl Anfang 2025, also in einem Jahr, in einer Koalition für die Gemeinde Verantwortung übernehmen können, oder gar den Bürgermeister stellen, wird diese Sportanlage bis 2030 realisiert!“