BürgerInnen in Hollabrunn sind am finanziellen Limit! Kosten für Kredite machen Wohneigentum für viele Menschen unleistbar – Richard Pregler und Stefan Hinterberger fordern einen Höchstzinssatz von 3%!
Die Kredite sind laut den Hollabrunner SPÖ-Bezirksvorsitzenden Stefan Hinterberger und Richard Pregler für die Menschen, die sich eine Eigentumswohnung oder ein Haus kaufen, immer belastender und unbezahlbarer geworden: „Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Zinsen auf ein hohes Niveau angehoben. Damit steigen auch die Kosten für viele laufende Finanzierungen weiter an, aber auch neu aufgenommene Kredite verursachen weit höhere Kosten. Die steigenden Zinsen werden immer mehr zur Belastung von Haushalten – und das in einer Zeit, in der die Teuerung viele Menschen an ihr finanzielles Limit bringt. Viele Haushalte werden sich das nicht mehr leisten können.“
Es sei notwendig, jetzt rasch die Kreditnehmerinnen und Kreditnehmer zu entlasten, bevor es zu einer finanziellen Katastrophe kommt. Die gesetzliche Regelung, dass die Kreditrate maximal 40 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens betragen darf, treffe bei vielen längst nicht mehr zu. Die SPÖ im Bezirk Hollabrunn schließt sich SPÖ-NÖ-Chef Sven Hergovichs Forderung nach einem 3%-Deckel für Kreditzinsen an, um die Kreditnehmerinnen und Kreditnehmer zu entlasten: „Dazu braucht es Beratungen und neue Vereinbarungen, auch ein kostenloser Wechsel bestehender Kredite auf einen Fixzins muss möglich sein!“
Der Anschaffungswert einer Eigentumswohnung ist im Bezirk Hollabrunn um fast 70 Prozent gestiegen, der eines Eigenheims um mehr als ein Drittel, für ein Reihenhaus muss man um mehr als 33 Prozent mehr hinblättern. „Wohneigentum wird immer teurer und damit unleistbar – aber wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sind der Ansicht, dass der Erwerb von Eigentum ermöglicht werden muss und nicht noch weiter
erschwert werden darf. Die Menschen haben immer mehr Schwierigkeiten, ihr alltägliches Leben – Wohnen, Lebensmittel, Mobilität usw. – zu finanzieren. Dazu kommen bei vielen die monatlichen Kreditraten, die um bis zur Hälfte höher sind als in den vergangenen Jahren. Ohne etwas vererbt zu bekommen, ist es fast nicht mehr möglich, ein Haus zu bauen oder eine Wohnung zu kaufen“, sagen Pregler und Hinterberger.
Viele Haushalte müssen sich schon massiv einschränken und verzichten auf vieles, was eigentlich zur Lebensqualität gehört. Aber die Brisanz der
Teuerungskrise dürfte bei der ÖVP noch nicht angekommen sein. „Es ist notwendig, endlich etwas gegen die Teuerung und die hohe Inflation
zu tun, wie es die SPÖ im Bezirk Hollabrunn schon lange vorgeschlagen hat. Nur wenn die Teuerung gestoppt wird, wird der Kredit fürs
Eigenheim wieder leistbar. Aber der ÖVP liegen Häuslbauer und Mieter nicht am Herzen, stellen die SPÖ-Bezirksvorsitzenden Stefan Hinterberger
und Richard Pregler fest: „Politik hat die Aufgabe, die Lebensbedingungen aller zu verbessern. Unsere Hand ist ausgestreckt. Setzen wir das um, was den Menschen im Weinviertel nützt.“